Malawi 4.2. – 17.2.2013
Malawi 4.2. – 17.2.2013

Malawi 4.2. – 17.2.2013

Der Grenzübergang Sambia-Malawi hinter Chipata verläuft reibungslos: keine korrupten Beamten, unkomplizierte Abfertigung, keine Kosten. Warum kann Reisen nicht immer so einfach sein? Die Hauptstadt Lilongwe, die in den 50er Jahren auf dem Reißbrett entstand. bietet, wie die meisten Städte Afrikas, kaum Sehenswürdigkeiten. Überhaupt zeichnet sich Malawi für Touristen, wie die meisten Länder Afrikas, vor allem durch seine Naturreichtümer aus.
Das Backpacker Mabuya Camp in Lilongwe ist fast wie das in Viktoria-Falls, nur wesentlich ruhiger. Von hier aus geht es zum Malawi-See, der zu den größten tropischen Süßwassermeeren der Erde zählt. Teilweise kann man bis zu 20 Meter tief sehen, und es werden 1.500 Fischarten geschätzt. Südlich des Malawi-Sees liegt Monkey Bay, eine kleine Hafenstadt, mit einer großen Affenpopulation. Der Lake Malawi National Park zählt seit 1984 zum UNESCO-Weltnaturerbe. Das Backpacker in Monkey Bay liegt in einer romantischen Bucht, ein wirklich schöner Platz. Auch der Präsident hat hier eine „Datsche“, an der Bucht dahinter, in der auch Hippos zu beobachten sind. Allerding gibt es im von einem Engländer geführten Backpacker kein Strom. Abends sitzt man bei Kerzenlicht an der strohgedeckten Strandbar.

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Anfangs dusche ich mich nach dem baden, bis ich mitbekomme, dass das Wasser eimerweise aus dem See in den hohen Wasserbehälter geschleppt wird.

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Am Cape Maclear campiere ich in der Lodge Fat Monkeys, wieder direkt am Wasser. Im angrenzenden Ort kann man die Fischer beobachten. Mit ihren kleinen Holz-Booten haben sie es nicht leicht gegen die großen Fischerboote. Der Ertrag ist mitunter sehr spärlich, meist nur kleine Fische. Zum Grillen gibt es aber immer noch einige große Fische auf dem Markt am See.

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Nach dem Abstecher zur Halbinsel Khumba geht es zurück nach Lilongwe. Im Backpacker sehe ich das Endspiel der Afrikameisterschaft im Fußball, was in Deutschland nur in den Randnotizen Beachtung findet.  Nigeria gewinnt gegen Burkina Faso. Die Mannschaft Malis hat für Frieden in ihrem Land gekämpft, ist aber vor dem Endspiel ausgeschieden. Überhaupt haben die Mannschaften aus Ostafrika den Ton angegeben.
In nördliche Richtung schaffe ich es bis nach Ngala, in das Beach Lodge. Auch wieder ein sehr schöner Platz, direkt am Badestrand. Da es im Lake Malawi auch Flusspferde und Krokodile gibt, ist es eigentlich kein Badesee, mit Ausnahme bestimmter Orte, die ich suche. Ich habe den Platz für mich allein. Der Nachteil: Das Restaurant macht abends zu. Also setze ich mich an den Strand, trinke Bier aus meinem „Kühlschrank“, zähle die Sterne in der Milchstraße, und beobachte die Blitze in der Ferne.

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Am Morgen donnert es wieder sehr bedrohlich. Wenn es regnet, dann nur kurz und intensiv. Am nächsten Tag staubt der rote Sand wieder. Zum Glück sind die Straßen mit wenigen Ausnahmen geteert.

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Auch das nächste Camp, das Kande Beach, liegt wieder an einem herrlichen Strand. Es ist Treffpunkt Touristen, die aus Südafrika mit Bussen anreisen und dort zelten. Jugendliche, die kreischend auf Tischen tanzen. Ich zähle an diesem Tag 5 solcher Busse und suche am nächsten Tag schnell das Weite.

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In nur kurzen Tagesabschnitten erreiche ich auch das Flame Tree Lodge in Chintheche. Der Malawi-See ist eine Reise Wert, ein Strand schöner als der andere.

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Nkhata Bay ist ein kleines Fischerdorf, nicht schön und übel nach Fisch riechend. Fotogen ist aber mehr die Logde, ……..  , in der sich die Backpacker treffen. Mit dem Camp-Car kann man unweit davon an der Mayoka Village Lodge stehen.

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Die kleinen getrockneten Fische, die auf dem Markt angeboten werden, sehen von weitem aus wie Silberschmuck. Und weiter geht es über Berg und Tal.

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Gefahrene Route (GPS Tracks per  13.2.13)Malawi13.2.13

2 Kommentare

  1. barbara

    …“kleine Brötchen backen“, kleine Fische braten…aber dafür Natur pur. Geniesse die Wassernähe zum Baden. Hier sind schon wieder die Regentonnen eingefroren. LG aus der noch immer kalten Heimat.

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